Teilrente, Abschlag

Die Regelaltersgrenze für den Renteneintritt wird bis 2029 schrittweise auf 67 Jahre angehoben. Wer auch zukünftig ab dem vollendeten 63. Lebensjahr die vorgezogene Altersrente für langjährig Versicherte in Anspruch nehmen will (Voraussetzung: 35 Versicherungsjahre), muss mit höheren Rentenverlusten als bisher rechnen.

Eine Teilrente ermöglicht einen flexiblen Übergang in den Ruhestand, indem sie Abschläge reduziert und steuerliche Freibeträge sichert, während man weiterarbeitet und neue Rentenansprüche erwirbt - ein großer Vorteil, besonders beim früheren Rentenbeginn oder bei Pflege.

Teilrente, Abschlag, Vollrente
Ihre Angaben
Aktuelles Monatsgehalt (brutto)
Rentenbescheid vor Verrentung
Zeit bis zur Verrentung
Teilrente - Rentenanteil
Teilrentenzeit
Monat(e)


Ihr Ergebnis
Vollrente

Rente nach Teilrentenzeit

Teilrente ohne Abschlag

Abschlag

Teilrente mit Abschlag

Die Ergebnisse sind gerundet!

Rentenpunkte
Rente pro Jahr
Rente pro Monat
Rente nach Zeit
Vollrente
Rentenwert bei Vollrente

Rahmendaten

Bemessungsgrenze Rentenversicherung:
Durchschnittseinkommen:
Rentenwert aktuell:
Statistista (10 Jahre) Rentenwert +3,4% / Jahr.
Rentenwert zur Verrentungszeit:

Teilrente

Sie können ohne Einschränkungen weiterarbeiten und parallel zu ihrem Gehalt auch einen Teil der Rente beziehen, wahlweise zwischen 10% und 99,99%. Für jeden Monat des vorgezogenen Rentenbezugs wird der vorgezogene Rentenanteil um 0,3% gekürzt. Das sind 3,6% pro Jahr, bei vier Jahren (maximum) haben Sie einen Verlust von 14,4%.

Vorteile

Flexibilität: Sie können Ihre Arbeitszeit reduzieren, ohne sofort komplett aufzuhören, und so schrittweise in Rente gehen. Geringere Abschläge: Bei einem vorzeitigen Rentenbeginn fallen die hohen Abschläge nur auf den Teil der Rente an, den Sie tatsächlich beziehen, nicht auf Ihre volle spätere Rente.

Steuervorteile: Sie sichern sich einen höheren steuerfreien Rentenanteil, da der steuerpflichtige Teil der Rente vom Rentenbeginn abhängt. Sie gehen 4 Jahre in Teilrente und haben dann einen Steuervorteil von 2% für die gesamte Rentenzeit.

Zusätzliche Rentenansprüche: Durch Weiterarbeit sammeln Sie Entgeltpunkte, die Ihre spätere Vollrente erhöhen können.
Sie können ohne Einschränkungen weiterarbeiten und parallel zu ihrem Gehalt auch einen Teil der Rente beziehen, wahlweise zwischen 10% und 99,99%.

Sozialversicherungsstatus: Sie bleiben in der Kranken- und Pflegeversicherung versicherungspflichtig und haben weiterhin Anspruch auf Krankengeld, was bei einer Vollrente entfällt.

Pflegevorteil: Bei Pflege eines Angehörigen bleibt die Rentenversicherungspflicht bestehen, was zu höheren Rentenansprüchen führt.

Nachteile

Betriebsrente: Viele Anbieter zahlen die Betriebsrente nur bei einer Vollrente aus, was die Teilrente unattraktiv machen kann. Einkommensabhängige Leistungen: Die Teilrente wird als Einkommen gewertet und kann Ihren Anspruch auf andere Sozialleistungen (z. B. ALG II) reduzieren. Arbeitsvertragliche Klauseln: Ihr Arbeitgeber muss eine Kombination aus Teilrente und Weiterarbeit mittragen; Altersgrenzen-Klauseln im Arbeitsvertrag können dem entgegenstehen.

Fazit

Die Teilrente ist ideal, um den Übergang zu gestalten, Abschläge zu minimieren und gleichzeitig Rentenansprüche aufzubauen, besonders wenn Sie weiterarbeiten oder pflegebedürftige Angehörige betreuen. Prüfen Sie jedoch unbedingt die Regelungen zu Ihrer Betriebsrente und sprechen Sie frühzeitig mit Ihrem Arbeitgeber und der Deutschen Rentenversicherung.