Solarrechner, Photovoltaikanlage, Amortisation

Anbieter von Solaranlagen sind aktuell in "Goldgräberstimmung" und verdienen sich eine goldene Nase. Vergessen Sie die "beeindruckende" Werbung der beiden Marktführer und nehmen Sie Kontakt mit einem örtlichen Anbieter auf ... nutzen Sie aber vorher meinen Rechner zum Vergleich!

Wenn Sie den Bau eines Hauses planen oder ein eigenes Haus mit geeigneter Dachfläche haben, können Sie hier nachrechnen, ob der Einbau einer Solaranlage (Photovoltaikanlage, PV-Anlage) sinnvoll sein kann.

Wenn Sie die gesamte Leistung der Solaranlage in das Netz einspeisen, leisten Sie zwar einen Beitrag zum "Umweltschutz", aber wirtschaftlich ist es ein Verlustgeschäft ( Amortisation). Eine Anlage sollte so konzipiert sein, daß die durchschnittliche Grundlast (Eigenverbrauch) von der Solaranlage getragen wird.

Photovoltaik, Solarrechner
Ihre Angaben
Dach oder Balkon?

Anzahl der Solarmodule
Abmessung der Solarmodule
Betriebskosten (Wartung, Zählermiete)
 € / Jahr 

Neigungswinkel
Ausrichtung

Eigenverbrauch der Leistung

Stromkosten pro kWh

Cent

Solaranlage mit Speicher

Ihr Ergebnis
Nennleistung der Anlage

Jahresleistung

Erstellungskosten (geschätzt)


Wirtschaftlichkeit der Solaranlage

Ertrag

- Betriebskosten
Ersparnis


Amortisierung


Amortisation beachten!

Das Geld für die teure Photovoltaikanlage liegt meistens nicht in der Schublade ;-)
Kreditkosten oder fehlende Guthabenzinsen reduzieren ihre scheinbare jährliche Stromkostenersparnis von.
Auch der Amortisationszeitraum verlängert sich!

Berechnung mit Ihren Daten bei der Nutzung von Geld aus einem Sparvertrag mit 1%, 2% oder 3% Zinsen!

Zinssatz | Zinsverlust, Ersparnis, Amortisation

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1% |
2% |
3% |

Stromkosten sparen? Es gibt viele Anbieter, aber Vorsicht!

Marktführer werben agressiv mit "kostenloser Strom vom Dach". Das ist natürlich Unsinn!
Eine Ersparnis hätten Sie erst nach dem Amortisationszeitraum. Dieser verschlechtert sich aber erheblich, wenn die Speichererneuerung (sehr teuer) nach 10-15 Jahren und der Leistungsverlust der Solarmodule (0,5% pro Jahr) berücksichtigt würden! Es fallen auch Betriebskosten an, die man sonst nicht hätte.

Grundsätzliches

Sie können den erzeugten Strom selbst nutzen und damit Ihre Energiekosten senken oder den Strom ganz oder teilweise in das Netz einspeisen. Der Energiekonzern ist zur Annahme verpflichtet und zahlt dafür eine Vergütung.
Die Einspeisevergütungen sind im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) festgelegt und bleiben 20 Jahre konstant. Bei einer Anlage bis 10kwp die ab 2025 in Betrieb genommen wird, muss der Netzbetreiber (abhängig von der Gesamtleistung) ca. 7,86 Cent pro kWh zahlen! Bei einer Anlage über 10kWp sind es 6,8 Cent.

Eigenverbrauch geht vor Einspeisung. Planen Sie die Anlage nicht zu groß, sondern orientieren Sie sich am Eigenbedarf.

Ein Jahr hat 8700 Stunden, aber nur 1300 bis 1900 Sonnenstunden, also etwa 20%. Wenn Sie die gewonnene Energie ganztägig nutzen wollen brauchen Sie ein Speichermedium. Solarspeicher sind Batteriesysteme mit Platzbedarf und kosten ca. 800 € pro kWh.

Leistung der Anlage

Die Strahlungswerte in Deutschland liegen zwischen 900 kWh/m² und 1200 kWh/m² pro Jahr abhängig vom Standort. Der Rechner verwendet einen Wert von 1000 kWh/m². Da der Wirkungsgrad der Solarzellen zwischen 8% und 22% liegt, reduziert sich die gewonnene Energie entsprechend. Ausrichtung und Neigung beeinflussen die Leistung der Anlage erheblich.

Wirkungsgrad von Solarzellen:

Der physikalisch maximal Wirkungsgrad einer Solarzelle liegt bei 29,4%. In Laborversuchen wurde bereits ein Wirkungsgrad von 26% erreicht. Der Rechner verwendet 22%.
Entscheidend für die Bilanz ist allerdings nicht nur der Wirkungsgrad der Zellen, sondern der des gesamten Solarsystems unter Berücksichtigung der Verluste im Wechselrichter und der Länge der Leitungen. Eine gute Installation erreicht heute einen Qualitätsfaktor von 0,8. Dieser Faktor ist bei der Berechnung berücksichtigt!

Kostenabschätzung einer privaten Solaranlage

Die Kosten setzen sich zusammen aus dem Preis der PV-Module, Stromspeicher und Wechselrichter. Dazu kommen Kosten für Unterkonstruktion, Verkabelung und Montage . Mit 2.500 € / 1kWp sind Sie bei der Planung auf der sicheren Seite. Falls Sie die Solaranlage mit Speicher betreiben wollen, entstehen Mehrkosten von 1.000 € / 1kWp.

Beim Betrieb einer Solaranlage und der Bewertung der Rentabilität dürfen Sie nicht nur die Herstellungskosten und den Ertrag sehen. Es entstehen auch Wartungskosten (Reinigung), Zählermiete und eine Haftpflichtversicherung ist erforderlich. Ein Ansatz von jährlich 2% der Herstellungskosten sollte ausreichen.
Auch bedenken: eine Solaranlage "lebt" nicht ewig und die Leistung der Anlage wird im Laufe der Zeit abnehmen.

Betriebskosten, Wartung, Zähler

Eine Solaranlage muss regelmässig gewartet werden. Elektrische Prüfung der Anlage und Reinigung der Solarmodule sollten nach ein oder zwei Jahren Nutzungsdauer durchgeführt werden. Verschmutzung der Solarmodule wirkt sich negativ auf die Leistung aus. Die Kosten einer Wartung liegen bei einem Einfamilienhaus zwischen 100 € und 200 €.

Der nicht verbrauchte Solarstrom wird in das Netz eingespeist und vergütet. Deshalb ist ein Einspeisezähler nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verpflichtend. Beim Netzbetreiber kann der Zähler für etwa 40 € pro Jahr gemietet werden.

Balkonkraftwerk

Aktuell wird sehr viel Werbung für sogenannte Balkonkraftwerke gemacht. Der Begriff Kraftwerk ist allerdings übertrieben. Bei optimalen Bedingungen, Anlage mit Speicher und Anstellwinkel 40 Grad, Ausrichtung Süd-West und Eigenverbrauch 90% haben Sie eine dauerhaft Leistung von 69 Watt. Bei 90 Grad West sind es nur noch 40 Watt!

Die nicht genutzte Energie (kein Speicher!) wird in das Stromnetz eingespeist und Ihr Anbieter freut sich über das Geschenk!