Zeitwertkonto

In ein Zeitwertkonto kann der Mitarbeiter Arbeitsentgelt oder (bis 2009) Arbeitszeit einbringen, um damit eine bezahlte Freistellung (Sabbatical) zu finanzieren. Die Einzahlungen sind Bruttowerte, d.h. es fallen weder Steuern noch Sozialversicherungsbeiträge an. Es gibt keinen Rechtsanspruch der Arbeitnehmer auf ein Zeitwertkonto, die Entscheidung liegt beim Arbeitgeber!

Ihre Angaben
Bruttogehalt

Abzug für Zeitwertkonto

Sonderzahlungen für Zeitwertkonto

Dauer der Einzahlungen

Gehaltsteigerung

Wunschgehalt in Freistellungsphase


Ihr Ergebnis
Bemessungsgrundlage Freistellungsphase

Saldo Zeitwertkonto 

Arbeitsentgelt in der Freistellungsphase

Mögliche Freistellungszeit


Es muss eine schriftliche Vereinbarung mit dem Arbeitgeber vorliegen, in der als Ziel der Vereinbarung die Freistellung von Arbeitsleistung festgeschrieben ist. Das Konto muß gegen Insolvenz des Arbeitgebers abgesichert sein. Das Arbeitsentgelt in der Freistellungsphase sollte mindestens 70% der Bemessungsgrundlage (Bruttogehalt reduziert um den Abzug für das Zeitwertkonto) sein.
Bei Abschluss eines Zeitwertkontos sind die tarifvertraglichen Vorgaben zu beachten. Prädestiniert für ein Zeitwertkonto sind:

  • Überstundenvergütungen
  • Urlaubsabgeltungen.
  • Weihnachts- und Urlaubsgeld.
  • Anteile der laufenden Bezüge.

Für die Berechnung des Nettoverzichts sollten Sie meinen Gehaltsrechner nutzen. Bei 3000 € Bruttoeinkommen und 300 € Einzahlung in des Zeitwertkonto hat ein Verheirateter in der Steuerklasse III einen Nettoverlust von 166 €.

Es gilt steuerrechtlich das Zuflußprinzip ... die Steuern fallen erst an, wenn es in der Freistellungsphase ausgezahlt wird.


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