Verzugszinsrechner

Werden Schulden nicht fristgerecht beglichen, fallen Verzugszinsen an. Die Berechnung der Verzugszinsen unterscheidet sich von der "normalen" Zinsberechnung. Es wird nicht die Zinseszins-Methode angewendet, sondern die Zinsen werden für jeden Verzugstag addiert. Die Höhe des entsprechenden Zinssatzes ist gesetzlich geregelt und orientiert sich an dem sogenannten Basiszinssatz nach §247 BGB.

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Verzugszinsen im Zeitraum

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Der maßgebliche Basiszinssatz wird von der Bundesbank jeweils am 1. Januar und 1. Juli des Jahres neu festgelegt. Abhängig von der Art des Geschäftes liegen die Forderungen 5% (Verbrauchergeschäft) oder 9% (Handelsgeschäft) über dem Basiszinssatz. Siehe §288 BGB. Bei Handelsgeschäften und Schuldverhältnissen vor dem 29.07.2014 liegt die Forderung 8% über dem Basiszinssatz.
Abweichend von den gesetzlichen Vorgaben kann auch per Vertrag ein dynamischer oder statischer Zinssatz vereinbart werden. Diese Sonderregelungen werden hier nicht berücksichtigt!

Grundsätzlich: Ein Schuldner kommt mit einer Entgeltforderung spätestens in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung eine Zahlung leistet - in der Rechnung muß darauf hingewiesen worden sein, vergleiche §286 Abs.3 BGB. Wird ein Schuldner wegen einer fälligen Zahlungsverpflichtung vom Gläubiger gemahnt, ist er bereits in Verzug.


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