Steuerklassenrechner

Die Steuerklassenkombination 4/4 ist dann sinvoll, wenn beide in etwa das gleiche Einkommen haben. Sie sollten bedenken, dass die monatlich entrichtete Lohnsteuer nur eine Vorauszahlung ist, die am Jahresende nach der Einkommensteuererklärung auf die Jahresgesamtsteuer angerechnet wird. Tragen Sie Ihre Einkommen in den Steuerklassenrechner ein und betätigen Sie die Taste "berechnen".

Ihre Angaben
Ehepartner A Ehepartner B

Monatlicher Bruttolohn

Kinderfreibetrag

Arbeitsplatz


Ihr Ergebnis
Ehepartner A (IV) Ehepartner B (IV)


Einbehaltene Lohnsteuer IV/IV


Ehepartner A (III) Ehepartner B (V)


Einbehaltene Lohnsteuer III/V


Ehepartner A (V) Ehepartner B (III)


Einbehaltene Lohnsteuer V/III

Rahmendaten

Beitragsbemessungsgrenze Rentenversicherung West:
Beitragsbemessungsgrenze Rentenversicherung Ost:
Beitragsbemessungsgrenze Krankenversicherung:
Wenn die Einkommensverhältnisse 60% zu 40% sind, sollte der Besserverdienende die Steuerklasse 3 wählen und der andere die Steuerklasse 5. Bei einem abweichenden Verhältnis kommt es immer zu Steuernachzahlungen. Wenn die Steuernachzahlung über 400 € liegt, wird das Finanzamt im folgenden Jahr Steuervorauszahlungen pro Quartal verlangen.

Der Steuerklassenrechner geht von einer Pflichtversicherung in der Sozialversicherung aus. Private Krankenversicherung, Freibeträge und private Altersvorsorge sind nicht berücksichtigt. Für die Entscheidung bei der Steuerklassenwahl ist dieser Ansatz hinreichend genau.
Wer Überzahlungen oder Unterzahlungen vermeiden will, sollte die Steuerklasse 4 mit Faktor nehmen. BMF


Lohnsteuerklassen (Wikipedia)

  • Lohnsteuerklasse III:
    Die Steuerklasse III gilt für verheiratete bzw. eingetragene Lebenspartner, die nicht dauernd getrennt leben und nicht die Steuerklasse IV gewählt haben. Der ebenfalls berufstätige Ehepartner/Lebenspartner erhält dann die Steuerklasse V. Auch wenn der andere Partner nicht berufstätig oder selbstständig ist, wird die Lohnsteuerklasse III zugewiesen. Verwitwete bis zum Ende des auf den Tod des Ehegatten/Lebenspartners folgenden Kalenderjahres. Der verstorbene Ehegatte/Lebenspartner muss zum Zeitpunkt seines Todes unbeschränkt einkommensteuerpflichtig gewesen sein. Die Ehegatten/Lebenspartner dürfen bis zum Zeitpunkt des Todes nicht dauernd getrennt gelebt haben.

  • Lohnsteuerklasse IV:
    In die Steuerklasse IV fallen verheiratete/verpartnerte Arbeitnehmer, wenn beide Partner unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind und nicht dauernd getrennt leben. Wenn allerdings für einen Partner die Steuerklasse III gilt, fällt der andere nicht in Steuerklasse IV, sondern in Steuerklasse V. Ehegatten/Lebenspartner, die beide berufstätig sind, können die Steuerklasse einmal im Jahr ändern lassen. Die Lohnsteuerklassen IV/IV (im Gegensatz zu III/V) sollten von Ehegatten/Lebenspartnern gewählt werden, bei denen beide ungefähr gleich viel verdienen. Da jedoch bei Steuerklasse IV/IV - vor allem bei stark unterschiedlichen Einkommen der Partner - während des Jahres zu viel Steuer einbehalten wird, führt in der Regel die Abgabe einer Steuererklärung zu einer Steuererstattung.

  • Lohnsteuerklasse V:
    Die Steuerklasse V ist anzuwenden, wenn beide Ehegatten/Lebenspartner beantragen, den anderen Ehegatten/Lebenspartner in die Steuerklasse III einzureihen. Dies wird dann der Fall sein, wenn die Ehegatten/Lebenspartner stark unterschiedlich hohe Einkommen haben. Erhält der Besserverdienende die Steuerklasse III und der Geringerverdienende die Steuerklasse V, wird eventuell zu wenig Steuer einbehalten. Die Abgabe einer Steuererklärung zum Jahresende ist daher zwingend, sofern beide Ehegatten ein Einkommen bezogen haben.
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