Rentenbesteuerung

Der Rechner berücksichtigt Altersrente, Betriebsrente, Basisrente, Privatrente, Riesterrente und Witwenrente.
Bis 2004 mußte nur der Ertragsanteil (27% bis 32%) der gesetzlichen Rente versteuert werden. Das Alterseinkünftegesetz änderte die Besteuerung von Renteneinkünften und Pensionen. Der steuerpflichtige Anteil bei Alt- und Neurenten wurde 2005 auf 50% erhöht. In einer Übergangsphase von 35 Jahren wird ein Systemwechsel zur nachgelagerten Besteuerung durchgeführt, d. h. ab dem Jahr 2040 muß die Rente voll versteuert werden.

Grundeinstellung: gesetzliche Altersrente, Betriebsrente, Witwenrente.
Es können weitere Renten hinzugefügt werden!

Riesterrente
Basisrente (Rürup)
Privatrente
(Betriebs)Rente mit Ertragsanteilbesteuerung 
Ihre Angaben
Ihr Renteneintrittsjahr

Ihre Krankenversicherung

Schwerbehinderung

Altersrente heute

Betriebsrente

Witwenrente



Kirchensteuer

KV-Zusatzbeitrag

Steuerliche Veranlagung


Sie haben Kinder
Auslandswohnsitz

Ihr Ergebnis
Bruttorente(n)

Einkommensteuern

Solidariätszuschlag

Kirchensteuer

KV-Beitrag Alters- u. Witwenrente

KV-Beitrag sonstige Renten

Pflegeversicherung


Nettorente




Rahmendaten

Grundfreibetrag:
Bemessungsgrenze Kranken- und Pflegeversicherung:
Beitragspflichtige Untergrenze Versorgungsbezüge:
Krankenversicherungsbeitrag:
KV Zusatzbeitrag:
Pflegeversicherungsbeitrag:
Aktuelle Altersrente:
Altersrente bei Renteneintritt:
Steuerbarer Rentenanteil:
Versorgungsfreibetrag (Betriebsrente)


Krankenversicherung, Pflegeversicherung

  • Pflichtversichert (KVdR)
  • Wenn Sie als Rentner pflichtversichert in einer gesetzlichen Krankenkasse sind, zahlt der Rentenversicherungsträger den halben Beitrag für Altersrente und Witwenrente. Sie zahlen entsprechend also nur den halben Beitrag, aber den Zusatzbeitrag und den vollen Beitrag zur Pflegeversicherung.

    Krankenkassenbeiträge werden maximal bis zur Beitragsbemessungsgrenze erhoben. Wenn bei mehreren versicherungspflichtigen Renten die Gesamteinkünfte diesen Wert überschreiten kann es zu Überzahlungen kommen, weil der Beitrag für jede Rente einzeln berechnet und abgezogen wird. Auf Antrag zahlt die Krankenkasse die Überzahlung zurück.

    Betriebsrenten sind in vollem Umfang sozialversicherungspflichtig. Privat-, Riester- und Rüruprenten sind sozialversicherungsfrei.

  • Freiwillig versichert
    Rentner können sich bei einer gesetzlichen Krankenkasse freiwillig versichern. Auf alle Einkünfte bis zur Bemessungsgrenze muß der volle Krankenkassenbeitrag und der Zusatzbeitrag gezahlt werden. D.h. auch Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, Kapitalerträge, Privatrenten, Riester und Rürup sind beitragspflichtig!
    Den Beitrag zahlen Sie selbst an Ihre Krankenkasse. Auf Antrag können Sie vom Rentenversicherungsträger einen Beitragszuschuss erhalten. Der Zuschuss wird mit der Rente ausgezahlt.
    Bei geringen Einkünften zahlen freiwillig Versicherte einen Mindestbeitrag, der aus einer gesetzlich festgelegten Mindesteinnahme (2018 / 968,33 €) berechnet wird.

  • Privat versichert Als privat krankenversicherter Rentner zahlen Sie Ihre Beiträge selbst an die Versicherung. Beim Rentenversicherungsträger kann ein Zuschuss beantragt werden, der gemeinsam mit der Rentenzahlung gezahlt wird. Der Zuschuss errechnet sich aus der Rente und dem halben allgemeinen Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung. Wenn Sie neben der Altersrente auch noch eine Witwenrente beziehen, wird der Zuschuss aus der Summe beider Renten berechnet.

    Achtung: der Zuschuss wird auf den halben Beitrag zur PKV begrenzt!

    In dem Rechner muß neben dem PKV-Beitrag auch der darin enthaltene Basisbeitrag eingegeben werden. Steuerlich kann nur dieser Basisbeitrag abgesetzt werden. Er entspricht den Leistungen der gesetzlichen KV. Die Kosten für z.B. Chefarztbehandlung und Einzelzimmer sind nicht steuerlich absetzbar.


Steuern

  • Altersrente, Basisrente (Rürup)
    Von Altersrente und Basisrente muß nur ein Anteil versteuert werden. Dieser Besteuerungsanteil ist bei Renteneintritt im Jahr 2005 50% und erhöht sich bis zum Jahr 2040 auf 100%. Im Jahr 2018 z.B. müssen 76% versteuert werden. Die verbleibenden 24% der Altersrente und die Versorgungsfreibeträge werden bei Renteneintritt summiert und als fester Rentenfreibetrag für die gesamte Dauer des Rentenbezugs jedes Jahr steuermindernd angerechnet.
    Er beträgt mit Ihren Angaben im eingestellten Verrentungsjahr

  • Betriebsrenten, Pensionen
    Betriebsrenten und Pensionen werden gleich behandelt und in der Regel voll versteuert.
    Der steuermindernde Versorgungsfreibetrag (nach Vollendung des 63.Lebensjahres), von 3000 € verringert sich während des Übergangszeitraums von 35 Jahren in gleicher Weise, wie die Renten steuerpflichtig werden. Der wegen Fortfall der Arbeitnehmerpauschale eingeführte Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag von 900 € verringert sich entsprechend.
    Dieser Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag darf nur bis zur Höhe der um den Versorgungsfreibetrag geminderten Bemessungsgrundlage berücksichtigt werden.

    Eine Ausnahme gilt für Renten, die mit Beiträgen aus bereits versteuertem Entgelt oder aus steuerpflichtigen Umlagezahlungen des Arbeitgebers finanziert sind. Hier muß nur der Ertragsanteil versteuert werden. Der Versorgungsfreibetrag entfällt.

  • Witwenrenten
    Witwenrenten aus der gesetzlichen Rentenversicherung sind steuerpflichtige Einkünfte. Die Besteuerung erfolgt aber nicht in voller Höhe sondern richtet sich nach dem Fälligkeitsdatum. Von Renten, die bis 2005 in Anspruch genommen wurden, sind 50% steuerpflichtig. Dieser Anteil erhöht sich bis 2040 auf 100%:
    Wenn die Witwenrente sich an die Altersrente anschließt, ist der Renteneintritt der Altersrente maßgeblich. Beispiel: Wenn der Renteneintritt 2005 erfolgt und die Witwenrente ab 2010 gezahlt wird, sind nicht 60% steuerbar sondern nur 50%.

  • Privatrente
    Von der Privatrente muß nur der Ertragsanteil versteuert werden. Er beträgt bei Renteneintritt mit 60 Jahren 22% und reduziert sich bei Renteneintritt mit 67 Jahren auf 17%. In der Berechnung wird pauschal mit 18% gerechnet!

  • Riesterrente
    Für die Riesterrente gilt die nachgelagerte Besteuerung, d.h. in der Auszahlungsphase, also während des Rentenbezugs, ist die Riesterrente voll zu versteuern!


Rentenempfänger mit Wohnsitz im Ausland können beschränkt steuerpflichtig sein. D.h. die zu zahlende Einkommensteuer ist höher als bei einem unbeschränkt Steuerpflichtigen, weil der Grundfreibetrag entfällt und Ehegattensplitting nicht möglich ist.
Es ist zu empfehlen beim Finanzamt einen Antrag auf unbeschränkte Steuerpflicht zu stellen!

Dieses Programm berechnet die Nettorente für eine Einzelveranlagung oder für gemeinsame Veranlagung, wenn der Partner kein Einkommen (Rente) bezieht.


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