Rentenausgleich

Sonderzahlung zum Ausgleich von Rentenabschlägen! Über 50% aller Beschäftigten gehen vorzeitig in Rente und nehmen die Verluste durch Abschläge in Kauf. Pro Monat der vorzeitigen Verrentung werden 0,3% Abschlag abgezogen. Wer diese dauerhafte Renteneinbuße nicht möchte, kann sich von der Deutschen Rentenversicherung eine Ausgleichszahlung errechnen lassen ... oder meinen Rechner nutzen!

Ihre Angaben
Jahresbruttoeinkommen

Status

Vorgezogener Rentenbeginn 

Rentenerwartung zu diesem Zeitpunkt


Ihr Ergebnis
Rentenabschlag 

Rentenverlust (monatlich)

Sozialabgaben (11,2%) 

Realverlust (monatlich)


Ausgleichszahlung


Rahmendaten (West)

Aktuelles Jahresdurchschnittseinkommen:
Aktueller Rentenwert:
Aktueller Rentenversicherungsbeitrag:

Kennzahlen bei Verrentung

Entgeltpunkte:
Fehlende (auszugleichende) Entgeltpunkte bei vorzeitiger Verrentung:
Zugangsfaktor:


Wie berechnet sich ein Ausgleichsbetrag?

Zunächst werden die Entgeltpunkte (Rente/aktueller Rentenwert) für die ungekürzte Rente zum Verrentungszeitpunkt ermittelt.
Beispiel: Die ungekürzte Rente basiert auf 40 Entgeltpunkten und Sie wollen 2 Jahre früher ohne 7,2% Abschlag in Rente gehen. Die auszugleichenden Entgeltpunkte errechnen sich wie folgt: 40 Entgeltpunkte x 0,072 = 2,88 Entgeltpunkte. Die deutsche Rentenversicherung ermittelt dann wegen der vorzeitigen Rente den Zugangsfaktor mit 100% - 7,2% = 92,8% (0,928).
Für einen Entgeltpunkt ist 2017 ein Jahresdurchschnittseinkommen von 37.103 € erforderlich. Dieser Betrag wird durch den Zugangfaktor dividiert. 37.103 € / 0,928 = 39.981 €. Dieser Wert wird mit den fehlenden Entgeltpunkten multipliziert. Daraus resultiert ein rentenversicherungspflichtiges Einkommen von 39.981 € x 2,88 = 115.145 €. Für dieses fehlende Einkommen sind bei 18,7% RV-Beitrag 21.532 € als Kompensation nachzuzahlen.

Informationen an der Quelle: Sonderzahlungen zum Ausgleich von Rentenabschlägen der Deutschen Rentenversicherung.


Ausgleichszahlung und Steuern

Altersvorsorge ist steuerlich absetzbar, allerdings mit Einschränkungen. Im Jahr 2017 sind 84% der Beiträge zur Rentenversicherung absetzbar. Allerdings zählen hier Arbeitgeberbeitrag und Arbeitnehmerbeitrag als Summe. Von dieser Summe der Einzahlungen werden 84% ermittelt und davon der Arbeitgeberbeitrag abgezogen. Die Anrechnung steigt bis 2025 in 2%-Schritten auf 100%.
Die Vorsorgeaufwendungen (Rentenkasse) sind auf einen Maximalwert begrenzt. Dieser ändert sich jährlich und wird in meinem Rechner automatisch ermittelt. Es kann steuerlich sinnvoll sein, hohe Ausgleichszahlungen auf mehrere Jahre zu verteilen.


Lohnt sich eine Ausgleichszahlung?

Meines Erachtens nicht! Die Dauer der Rentenzahlung ist die entscheidende Größe. Mit den Default-Daten müßte ca. 23 Jahre lang Rente gezahlt werden um keine Verluste zu machen. Bei einer Verrentung mit 65 Jahren statt mit 67 Jahren sollte er (der Ausgleichszahler) folglich mindestens 88 Jahre alt werden. Das kann schwierig werden!

Es kann sinnvoller sein, die erforderliche Ausgleichszahlung zur Bank zu bringen und monatlich den bei der Rente fehlenden Betrag abzuheben. Benutzen Sie meinen Entnahmeplanrechner und rechnen Sie nach!


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