Minijob-Rechner

Ein Minijob ist eine geringfügige Beschäftigung bei der das regelmäßige monatliche Arbeitsentgeld 450 € nicht überschreitet. Dieser Rechner zeigt auch die Arbeitgeberbelastung durch Umlagen an und unterscheidet zwischen gewerblichen und privaten Arbeitgebern.
Geben Sie in den Minijobrechner ihre Daten ein und betätigen Sie die Taste "berechnen".

Ihre Angaben
Bruttolohn

Beschäftigungsart

Rentenversicherungsbefreiung


Umlagen (Arbeitgeber)

U1 Arbeitsunfähigkeit

U2 Mutterschaft


Ihr Ergebnis
Rentenversicherungsbeitrag 

Nettolohn 


Mit innerbetrieblicher Vereinbarung kann die Pauschalsteuer auch vom Arbeitnehmer getragen werden.

Pauschalsteuer

Verbleibender Nettolohn 


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Beschäftigungen von Mitarbeitern mit den Steuerklassen V und VI werden im Rechner nicht abgebildet!


Rahmendaten

Beitragssatz Rentenversicherung:


Arbeitnehmer Rentenversicherung

Ab 2013 müssen Minijobber (bis 450 €) einen Eigenanteil zur Rentenversicherung zahlen, wenn sie sich nicht befreien lassen! Der Arbeitgeber zahlt eine Pauschale von 15% und der Arbeitnehmer die Differenz zum normalen Rentenversicherungsbeitrag, also derzeit 3,7%.

Zu beachten ist die Mindestbeitragsbemessungsgrenze von 175 €. Der AG zahlt weiterhin die Pauschale von 15% bezogen auf das reale Einkommen. Der AN zahlt aber den Differenzbetrag zu dieser Bemessungsgrenze!
Beispiel 100 € Einkommen: Der AG zahlt 15 € (15% von 100 €). Der AN zahlt 17,73 €: 18,7% von 175 € sind 32,73 € ... und 32,73 € minus 15 € sind 17,73 €.

Minijobber können sich bei ihrem Arbeitgeber jederzeit mit einem schriftlichen Antrag von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Der Arbeitgeber zahlt dann nur noch seinen Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung. Es entfällt aber die Anrechnung der Beschäftigungszeit für die spätere Altersrente.


Arbeitgeberbelastung (privat in Klammern)

Rentenversicherung 15% (5%)
Krankenversicherung 13% (5%)

Pauschalsteuer 2% (2%)
Die Pauschalsteuer zahlt grundsätzlich der Arbeitgeber. Es besteht aber die Möglichkeit, die Pauschalsteuer innerbetrieblich auf den Arbeitnehmer "abzuwälzen".

U1 Umlage Arbeitsunfähigkeit
U2 Umlage Mutterschaft
U3 Insolvenzgeld 0,09% (-)
Unfallversicherung 1,3% (1,6%)


Urlaubsanspruch bei Minijobs

Auch der Arbeitnehmer mit einem Minijob hat einen gesetzlichen Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Der volle Urlaubsanspruch wird erstmalig nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses erworben (§4 BUrLG). Nach den Bundesurlaubsgesetz beträgt der Urlaub 24 Werktage im Jahr. Dieser gesetzliche Anspruch basiert auf 6 Werktagen pro Woche. Es ist nicht entscheidend, wie viele Arbeitsstunden geleistet wurden, es zählen nur die Werktage pro Woche.
Für jeden Monat des Bestehen des Arbeitsverhältnisses hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf ein Zwölftel des Jahresurlaubs.

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